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Schachverband Südwestfalen: Christof Dinter ist neuer Vorsitzender
Neuenrade, 24. Juni 2023: Der Schachverband Südwestfalen geht mit neuem Führungspersonal in die Zukunft: Beim Kongress des Verbandes am Samstag in Neuenrade wurde Christoph Dinter vom SV Sundern zum neuen Vorsitzenden gewählt. Christian Midderhoff (SF Neuenrade) ist neuer Spielleiter, beerbt in diesem Amt Kai Lück (KS Iserlohn).

Dinter bringt die Erfahrung von zehn Jahren als Bezirksvorsitzender im Bezirk Hochsauerland mit. „Ich habe einige Kongresse mitgemacht und mir etwas vorgenommen für meine neue Aufgabe“, sagte Dinter im Musikraum der Schule an der Neuenrader Niederheide, „wenn man nicht direkt am Anfang Gas gibt, was dann?“

Einen Fuß auf dem Gaspedal wünscht der scheidende Vorsitzende, Daniel Mohr, seinen Nachfolger und dem Verband. Mohr, der von Geschäftsführer Rolf Weber nach acht Jahren Amtszeit am Ende feierlich verabschiedet wurde, stellte fest: „Der Verband und die Bezirke werden ganz dringend Reformen brauchen. Da können wir nicht auf den großen Tanker NRW warten.“

Tatsächlich schlägt der Schachboom der Corona-Zeit in Südwestfalen im Vereinsschach zumindest nicht flächendeckend durch. Die Mannschaftszahlen im Spielbetrieb und die Mitgliederzahlen sind rückläufig, auch wenn es Ausnahmen gibt. Vereine, in denen die Entwicklung sehr positiv ist. Mohr stellte hier für seine Amtszeit den SV Hemer, aber auch den SV Schmallenberg heraus, verwies aber auch auf viele Vereine, die von der Bildfläche verschwunden sind.

Ein Problem für den großen Flächenbezirk bleibt auch „die Brücke“, also der Wegfall der direkten Verbindung von Hagen nach Siegen durch Sprengung und Neubau der Talbrücke Rahmede in Lüdenscheid. „Ich persönlich halte die Brücke sonntags für überhaupt kein Thema“, stellte Mohr fest, der gleichwohl bei den Mannschaftsmeisterschaften im Blitzschach in Weidenau diese Entschuldigung viele Vereine aus dem Norden gehört hatte.

Auch im Spielbetrieb, für den Mohr eine Online-Umfrage gestartet hatte, wird man nach den Ergebnissen der Umfrage an zwei regional getrennten Verbandsliga-Staffeln festhalten, bis die Brücke neu gebaut ist. So sollen weite Fahrten durch den Umleitungsverkehr zumindest minimiert werden. Der Verband koppelt die Planung seiner Ligastruktur an die Infrastruktur: Wenn wieder Verkehr über die neue Talbrücke Rahmede fließt, soll die Rückkehr zu einer Verbandsliga-Staffel mit zehn Teams und darunter zwei Achter-Staffeln in der Verbandsklasse folgen.

Konkret bedeutet dies für die Planungen von Christian Midderhoff und dem Verbandsspielausschuss: Es muss in der Saison 23/24 keinen vermehrten Abstieg für eine Rückführung in die alten Sollstärken geben. Midderhoff, der bei seiner Arbeit in Zukunft Unterstützung von Gerhard Schubert (Meschede, Staffelleitung im Ligabetrieb) und Andreas Schell (Drolshagen, Übernahme von Einzelturnieren) erhält, verkündete am Samstag, dass es weder aus dem Bezirk Sauerland noch aus dem Bezirk Oberberg einen Aufsteiger zur Verbandsklasse geben wird. Der Oberberg-Meister SF Lindlar verzichtet ebenso auf den Aufstieg wie auch überraschend Sauerland-Meister SG Lüdenscheid. Diese Nachricht verwunderte am Samstag, die Lüdenscheider wären auch in der Verbandsklasse nominell eines der stärksten Teams gewesen.

Nichts ändern wird sich im Verband bei Bedenkzeit und Spielbeginn. Daniel Mohr zog seine pro forma gestellten Anträge zu diesem Punkt zurück. Aus dem Verband war der Wunsch geäußert worden, dass die Mannschaftskämpfe am Sonntagabend früher enden sollten. Die Umfrage indes zeigte: Die Mehrheit war für die Beibehaltung der langen Fischer-Bedenkzeit (100/50/+30) und auch für den Starttermin um 14 Uhr. Mohr hatte als Spielstart 12 Uhr oder 13 Uhr alternativ vorgeschlagen, außerdem die kurze Fischer-Bedenkzeit (90/30/+30). Sein Fazit: „Dass wir alles belassen, wie es ist, ist eine altbekannte Tendenz im Schach. Das habe ich in 20 Jahren gelernt…“

Und sonst? Der Verbandskasse geht’s sehr gut. Deshalb wurden gleich drei Anträge einstimmig angenommen, die diesem Umstand Rechnung tragen. Zum einen wird es weiter keine Startgelder im Mannschaftsbetrieb auf Verbandsebene geben, zum anderen auch keine Eigenbeiträge fürs Kadertraining. Und zuletzt wird der Verband auch bis zu einem Betrag von 4000 Euro jeden C-Lizenz-Trainer im Verband für die Ausbildung mit 300 Euro bezuschussen.

Beim Jugendtag des Verbandes, der vor dem eigentlich Kongress stattfand, wurde Eric Wortmann (MS Halver-Schalksmühle), erneut zum Verbandsjugendwart gewählt. Ratho Rahs (SvG Plettenberg) ist neuer Jugend-Spielleiter für den Mannschaftsbetrieb. Marlene Fondacaro (Ruhrspringer) wurde zur neuen Jugendsprecherin gewählt. Als Kadertrainer für Südwestfalen erhielten Moritz Runte und Valerija Naumenko vom SV Hemer das Votum der Versammlung. Unbesetzt ist damit nurmehr die Position Jugend-Spielleiter Einzel. Für die Einzelmeisterschaft 23/24 für die U14, U16 und U18 sucht der Verband noch eine neue Jugendherberge. Außerdem ist mittelfristig angedacht, vom Austragungstermin in der ersten Osterferienwoche wegzugehen und einen früheren Termin zu finden. Die Titelkämpfe der Altersklassen U10 und U12 finden Anfang März in Schalksmühle statt.



Volme-Open vor der 13. Auflage: Attraktiver neuer Spielort in den 8Giebeln
Schalksmühle, 20. Juni 2023: Wenn die Volme-Open vom 11. bis 13. August ihre 13. Auflage erleben werden, wird es eine ganz besondere Auflage sein. Zum ersten Mal findet das dreitägige Schachturnier nicht im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße statt, sondern im neuen Kulturort 8Giebel der Gemeinde Schalksmühle am Mathagen. In der ehemaligen Kreuzkirche wird das Turnier in einem ganz besonderen Ambiente nach einer Corona-Pause in den Jahren 2020, 2021 und 2022 sein Comeback feiern. Der ausrichtende Schachverein, Märkischer Springer Halver-Schalksmühle, setzt große Hoffnungen in den neuen Spielort, der ideale Bedingungen für die Schachtage an der Volme bieten sollte.

Die Volme-Open finden seit 2006 statt. Neben den drei Jahren Corona-Pause musste der Verein auch einmal eine Pause einlegen, weil das Feuerwehrgerätehaus aufgrund von Hangsicherungsarbeiten nicht zur Verfügung stand. Mit Teilnehmerzahlen zwischen 40 und 70 ist das Turnier im letzten Jahrzehnt eines der größten in Südwestfalen gewesen, hat Spieler aus ganz Deutschland angelockt. Auch Stammgäste aus dem Norden und Süden, die immer wieder nach Schalksmühle gekommen sind. Für die 13. Auflage in der ehemaligen Kirche hat der MSHS die Teilnehmerzahl auf 60 beschränkt. So sollten allen Aktiven sehr gute Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Neben dem Turniersaal bietet das Zentrum am Mathagen aber auch ideale Bedingungen für die Spielpausen, gerade für die jugendlichen Teilnehmer.

Das Schachturnier läuft über fünf Runden. Gespielt wird in Sechser-Gruppen, in denen sich etwa gleichstarke Spieler wiederfinden. Dieses Konzept verfolgt der Verein seit der Premiere im Jahr 2006 mit Erfolg. Anders als bei anderen großen Open-Turnieren, bei denen viele Spiele aufgrund der großen Leistungsunterschiede häufig ohne große Überraschungen enden, sind die Spieler bei den Volme-Open in jeder Runde stark gefordert, weil die Leistungsunterschiede nur gering sind. So gibt es häufig auch lange, umkämpfte Schachpartien.

Der MSHS freut sich auf die 13. Auflage der Volme-Open. Die Ausschreibung fürs Turnier ist inzwischen auf den entsprechenden Schachseiten im Internet verteilt. Auch erste Anmeldungen liegen bereits vor. Nach der langen Corona-Pause kann die Erfolgsgeschichte endlich weitergeschrieben werden.

Achtung: Anmeldungen bitte im Moment ausschließlich per E-Mail am info@volme-open.de - das Anmeldeformular auf der Turnierseite funktioniert aktuell nicht. Die Meldeliste ist auf der Turnierseite einsehbar!



MSHS-Jugend beim Mannschaftsblitzturnier in Waltrop auf dem sechsten Platz
Waltrop, 17. Juni 2023: Beim Fronleichnamsblitzturnier des SV Waltrop war in diesem Jahr auch erstmals ein Jugendteam des MS Halver-Schalksmühle am Start. In der Mensa der Gesamtschule Waltrop spielten 170 Aktive in 23 Teams im Hauptturnier und 19 Mannschaften im Jugendturnier um den Sieg. Das sehr junge MSHS-Ensemble mit U10-Youngster Dominik Hemmerling und U8-Youngster Linus Hoffmann war mittendrin dabei und verbuchte alleine die Teilnahme als tolles Erlebnis.

Max Lutze, Sokratis Goniadis, Dominik Hemmerling und Linus Hoffmann fuhren am Ende fünf Siege ein, kamen viermal zu einem 2:2-Unentschieden und mussten sich nur zweimal geschlagen geben. Dies bedeutete Platz sechs im Feld der 19 Mannschaften. Den Turniersieg feierte der SV Waltrop vor den SF Essen-Werden und der Elberfelder SG.

Das beste Einzelergebnis erzielte Max Lutze, dicht gefolgt von Sokratis Goniadis. Dominik Hemmerling durfte an Brett drei mit mehr als 50 Prozent Punktausbeute mehr als zufrieden sein. Schwere Aufgaben hatte der erst siebenjährige Linus Hoffmann zu lösen. Sein Ziel lag darin, Turniererfahrung zu sammeln und nicht punktlos das Turnier zu beenden. Beides ist gelang. Und so traten die Sauerländer am Ende hochzufrieden den Heimweg an.



MSHS-Saisonabschluss und -Freischachturnier in den August verschoben
Schalksmühle, 15. Juni 2023: Der für Samstag, 17. Juni, im Terminkalender angekündigte Saisonabschluss im Bürgerzentrum in Halver wird verschoben. Es hat im Vorfeld zu viele Absagen gegeben. Auch das Freischach-Turnier wird verschoben. Wahrscheinlich ist das letzte Wochenende vor den Sommerferien keine optimale Terminwahl gewesen, weil wir hier in zu große Konkurrenz zu vielen anderen Veranstaltungen treten.

Der Saisonabschluss soll nun als eine Art Sommerfest des MSHS am Samstag, 12. August, um Rahmen der Volme-Open im neuen Kulturort 8Giebel stattfinden. Dann wird gegrillt, es soll Fassbier geben. Auch der Aufbau des Freischachfeldes ist fest eingeplant. Möglicherweise werden wir, wenn genug Interesse besteht, am Samstag (12. August) oder Sonntag (13. August) auch ein Freischachturnier anbieten.

Der MSHS wünscht allen eine schöne Sommerzeit! Bleibt gesund! Wir sehen uns spätestens bei den Volme-Open!



Bezirksmeisterschaft: Wichmann oder Windfuhr - einer von beiden wird den Titel holen
Schalksmühle, 09. Juni 2023: Frank Wichmann von der SvG Plettenberg geht mit blütenweißer Weste und als Führender in die Schlussrunde der Einzelmeisterschaft im Schachbezirk Sauerland. Am Freitagabend gewann Wichmann das Topspiel der 4. Runde gegen Walter Cordes (Neuenrade). Cordes, Meister der Jahre 2019 und 2020, ist damit aus dem Rennen. Für Wichmann könnte es nach 2018 der zweite Titelgewinn sein.

Verhindern kann dies noch Thomas Windfuhr (Lüdenscheid). Windfuhr büßte im Verfolgerduell gegen Vladimir Dolgopolyj am Freitag zwar die Qualität ein, doch starke verbundene Freibauern sicherten ihm letztlich den Sieg. Windfuhr hat einen halben Punkt Rückstand auf Wichmann und kann den Führenden im direkten Duell in der letzten Runde mit einem Sieg noch vom Thron stoßen.

4. Runde: Cordes – Wichmann 0:1, Dolgopolyj – Windfuhr 0:1, Arnoldi –Bagdonas 0:1, Kirpal – Mirus 1:0, Kienholz – Walter 0:1
Tabelle: 1. Frank Wichmann (Plettenberg) 4,0, 2. Thomas Windfuhr (Lüdenscheid) 3,5, 3. Walter Cordes (Neuenrade) 2,5, 4. Vladimir Dolgopolyj (MSHS) und Herkus Bagdonas (Altena) beide 2,0, 6. Norbert Walter und Reinhold Kirpal (beide Altena) beide 1,5, 8. Ekkehard Arnoldi (Plettenberg), Lothar Mirus (MSHS) und Jens Kienholz (Altena) alle 1,0
5. Runde (23. Juni in Altena): Wichmann – Windfuhr, Dolgopolyj – Cordes, Bagdonas – Kienholz, Walter – Mirus, Arnoldi – Kirpal



Quickstep-Premiere mit 29 Teilnehmern: Benno Turke holt einen Gruppensieg für den MSHS
Schalksmühle, 08. Juni 2023: Es war eine Premiere, die der MS Halver-Schalksmühle als rundherum gelungen verbuchte: Am Fronleichnamstag fand im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße das erste Quickstep-Turnier des MSHS statt. 29 Teilnehmer spielten in sieben Gruppen um den Turniersieg – ein Starterfeld, auf der MSHS zwar gehofft, mit dem er aber nicht unbedingt gerechnet hatte. Turnierleiter Dirk Jansen war rundum zufrieden.

Quickstep – die Idee des Turniers ist es, in schnellen Schritten auf DWZ-Jagd gehen zu können. Drei Partien mit 90 Minuten Bedenkzeit gegen etwa gleichstarke Gegner an einem Tag: Das zog offensichtlich. Die Gäste kamen aus Weidenau, Porta Westfalica und Aachen – und der Sieger der A-Gruppe, in der sich die vier stärksten Spieler trafen, hatte gar die Reise aus Schifferstadt nach Schalksmühle angetreten: Alexander Pelt, Stammgast bei den Volme-Open und deshalb mit der Region bestens vertraut, startete zwar mit einer Niederlage, danach aber gewann er zweimal und strich damit 80 Euro Preisgeld für den Gruppensieg ein.

Gleich zwei Gruppesiege gingen nach Weidenau (Manuel Johannes und Robin-Miguel Blecker) und nach Porta Westfalica (Maik Löwen und Aaron Richter). In der E-Gruppe, in der ein Spieler nach der 1. Runde (und einem Sieg) ausstieg, gewann der Plettenberger Ekkehard Arnoldi, in der G-Klasse holte Youngster Benno Turke zumindest einen Turniersieg für den MSHS.

Die Endstände der einzelnen Gruppen nachfolgend im Überblick:

Gruppe A: 1. Alexander Pelt (SC Schifferstadt) 2,0, 2. Ralf Kellerwessel und Dr. Alfred Wagner (beide SC Tigerli Aachen) beide 1,5, 4. Vladimir Dolgopolyj (MSHS) 1,0
Gruppe B: 1. Manuel Johannes (SC Weidenau-Geisweid) 3,0, 2. Marc Böse (SC Caissa Hamm), Martin zu Putlitz und Maxim Brik (beide MSHS) alle 1,0
Gruppe C: 1. Maik Löwen (SC Porta Westfalica) 3,0, 2. Aurelius Pilat (SC Porta Westfalica), Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen) und Peter Kernchen (MSHS) alle 1,0
Gruppe D: 1. Aaron Richter (SC Porta Westfalica) 2,5, 2. Jonas Hollstein (VfB „Turm“ Altena) 2,0, 3. Michel Kleistra (SC Tigerli Aachen) 1,5, 4. Miroslaw Skapski (SvG Plettenberg) 0,0
Gruppe E: 1. Ekkehard Arnoldi (SvG Plettenberg) 2,5, 2. Kiran Stützer (SV Weidenau-Geisweid) 2,0, 3. Sasha Amira Bernard (SC Tigerli Aachen) 1,5
Gruppe F: 1. Robin-Miguel Blecker (SV Weidenau-Geisweid) 2,5, 2. Lucas Pinder-Browne (SV Weidenau-Geisweid) 2,0, 3. Bernward Goebel-Pflug (SF Attendorn) 1,0, 4. Caspar Peyinghaus (MSHS) 0,5
Gruppe G: 1. Benno Turke (MSHS) 3,0, 2. Felix Skowronek (SV Weidenau-Geisweid) und Rüdiger Nieland (MSHS) beide 2,0, 4. Benjamin Brik (vereinslos) und Leander Groos (vereinslos) beide 1,0



Quickstep-Premiere beim MSHS: 27 Meldungen liegen vor - Meldeschluss am Dienstag
Schalksmühle, 05. Juni 2023: Am Donnerstag (Fronleichnam) findet beim MS Halver-Schalksmühle die Premiere eines neuen Turnierformats statt. Unter dem Namen Quickstep-Turnier spielen die Aktiven in drei Schach-Wertungspartien an einem Tag nicht nur um den jeweiligen Turniersieg in ihren Gruppen, sondern auch um DWZ-Verbesserungen.

Die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie beträgt 90 Minuten (Fallplättchenentscheid). Es ist die Zeitgrenze, die es benötigt, um die Partien zur DWZ-Auswertung einzureichen. Aus dem Gesamtteilnehmerfeld werden nach dem DWZ-Ranking – ähnlich wie bei den Volme-Open – Gruppen gebildet. Eine Gruppe umfasst vier Spieler, die nach dem Modus „jeder gegen jeden“ den Sieger ermitteln. Bei einem Startgeld von 20 Euro pro Teilnehmer werden 50 Euro an jeden Gruppensieger und 30 Euro an jeden Gruppenzweiten als Preisgeld ausgegeben.

Das Turnier findet im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße statt. Die Runden beginnen um 9.30 Uhr, 13 Uhr und 16.30 Uhr.

27 Spieler haben fürs Turnier gemeldet bisher:

Ralf Kellerwessel (SC Tigerli PP Aachen) DWZ 1904
Alexander Pelt (SC Schifferstadt) 1861)
Vladimir Dolgopolyj (MSHS) DWZ 1780
Maxim Brik (MSHS) DWZ 1704

Manuel Johannes (SV Weidenau-Geisweid) DWZ 1700
Martin zu Putlitz (MSHS) 1641)
Marc Böse (SC Caissa Hamm) DWZ 1625
Aurelius Pilat (SC Porta Westfalica) DWZ 1577

Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen) DWZ 1557
Maik Löwen (SC Porta Westfalica) DWZ 1546
Peter Kernchen (MSHS) DWZ 1543
Jonas Hollstein (Turm Altena) DWZ 1499

Miroslav Skapski (SvG Plettenberg) DWZ 1454
Aaron Caleb Richter (SC Porta Westfalia) DWZ 1365
Jeff Piria (MSHS) DWZ 1327
Ekkehard Arnoldi (SvG Plettenberg) 1271

Sokratis Goniadis (MSHS) 1258)
Bernward Goebel-Pflug (SF Attendorn) 1213
Lucas Pinder-Browne (SV Weidenau-Geisweid) DWZ 1151
Felix Skowronek (SV Weidenau-Geisweid) DWZ 1105

Benno Turke (MSHS) DWZ 890
Sasha Amira Bernard (SC Tigerli PP Aachen) ohne DWZ
Caspar Peyinghaus (MSHS) ohne DWZ
Sarah Schlichting (SV Weidenau-Geisweid) ohne DWZ
Robin-Miguel Blecker (SV Weidenau-Geisweid) ohne DWZ
Konstantin Brik (vereinslos) ohne DWZ
Leander Groos (vereinslos) ohne DWZ



NRW-Blitzmeisterschaft: Zelbel holt den Titel, Schulze Vizemeister, Jansen Neunter
Schalksmühle, 03. Juni 2023: Favoritensieg bei den NRW-Meisterschaften im Blitzschach: Der Internationale Meister Patrick Zelbel (SV Mülheim-Nord) setzte sich am Samstag in der Schalksmühler Jahnhalle im 19-köpfigen Feld mit 14,5 Punkten durch. Den Vizetitel teilten sich Titelverteidiger Jonas Freiberger (SK Werther) und Marc Schulze von der SvG Plettenberg. Schulze war restlos begeistert von seinem Turnier. Zum zweiten Mal qualifizierte er sich damit für die Deutschen Meisterschaften im Blitzschach, die in diesem Jahr am 15. Juli in Viernheim ausgetragen werden.

„Siebenhalb von acht möglichen Punkten in der zweiten Turnierhälfte, siebeneinhalb von neun Punkte mit Weiß. Ich bin richtig stolz auf dieses Ergebnis“, freute sich Schulze, dem ein Stechen um einen der drei ersten Plätze, die die Qualifikation für die Deutschen Meistertschaften bedeuteten, nur knapp erspart blieb. Bis zur letzten Runde lag der Gelsenkirchener Youngster Simon Knudsen noch auf Rang zwei, verlor aber seine letzte Partie überraschend und fiel noch auf den undankbaren vierten Platz zurück. Knudsens Trost: Zelbel wird seinen Startplatz in Viernheim urlaubsbedingt wohl nicht wahrnehmen können, sodass auch der Youngster von der SpVg Sterkrade-Nord für Zelbel nachrücken dürfte.

Patrick Zelbel lag im Volmeort bis zur Turnierhalbzeit nur auf Rang zwei. Zweieinhalb Punkte hatte er in den ersten zehn Partien liegen gelassen, sowohl gegen Jonas Freiberger als auch gegen den Kölner Arnold Riemland verloren. Doch danach gab sich der Pressesprecher der Dortmunder Schachtage keine Blöße mehr. In der vorletzten Runde remisierte er noch einmal gegen Marc Schulze – da hatte er bereits aus einem Punkt Rückstand einen Zähler Vorsprung gemacht.

Ebenso wie Marc Schulze, so war auch der zweite Starter der Region zufrieden: Dirk Jansen vom Gastgeber MS Halver-Schalksmühle landete in dem extrem starken Feld (niedrigste Turnier-Wertungszahl 2064) mit 8,5 Punkten auf Rang neun. „Ich habe zwar einige gute Stellungen nicht verwerten können“, stellte Jansen fest, der aber mit seinen Leistungen insgesamt in diesem starken Feld sehr zufrieden war. Immerhin sieben Siegpartien fuhr er in den 19 Runden ein und ließ einige nach DWZ stärkere Spieler hinter sich.

Der Endstand der NRW-Blitz-Einzelmeisterschaft 2023: 1. IM Patrick Zelbel (SV Mülheim-Nord) 14,5; 2. Jonas Freiberger (SK Werther) und Marc Schulze (SvG Plettenberg) beide 13,5; 4. Simon Knudsen (SpVg Sterkrade-Nord) 13,0; 5. Arnold Riemland (SG Kalker/Deutzer) 12,0; 6. Pascal Brunke (SG Bünde) 10,5, 7. FM Pawel Grabowski (Godesberger SK) 10,0, 8. FM Klaus Schmitzer (SK Münster) 9,0, 9. Dirk Jansen (MSHS) und Matthias Hahn (SV Bochum-Linden) beide 8,5 - 19 Teilnehmer



Schnellschach-Vereinsmeisterschaft: Lutze siegt im Stechen vor Kämper und Dolgopolyj
Schalksmühle, 01. Juni 2023: Erst im Stechen wurde die offene Schnellschach-Vereinsmeisterschaft des MS Halver-Schalksmühle entschieden: Max Lutze, Ralph Kämper und Vladimir Dolgopolyj hatten mit 4,0 Punkten aus fünf Partien nach der normalen Runde gleichauf gelegen. Im Blitzstechen gewann der 15-jährige Lutze sowohl gegen Kämper als auch gegen Dolgopolyj und sicherte sich den Titel. Angesichts der gefallenen Entscheidung verzichteten Kämper und Dolgopolyj auf ihre Blitzpartie und teilten sich Rang zwei.

Zwölf Teilnehmer verzeichnete der MSHS beim Turnier, darunter zwei Spieler des SK Meinerzhagen und zwei Youngster, die noch in keinem Verein gemeldet sind. Das Turnier nahm einen überraschenden Verlauf: Der DWZ-Turnierfavorit Dirk Jansen musste sich in der 3. und 4. Runde Roman Babczyk (SKM) und Max Lutze beugen und teilte sich mit 3,0 Punkten am Ende mit Roman Babczyk und Thomas Machatzke Rang vier.

Besser kam das Toptrio durchs Turnier: Ralph Kämper verlor zwar zum Start überraschend gegen Daniel Babczyk (SKM), hielt sich danach aber schadlos. Max Lutze unterlag in der 2. Runde gegen Vladimir Dolgopolyj, Vladimir Dolgopolyj dagegen musste sich in der 5. Runde Ralph Kämper geschlagen geben. So musste das Trio ins Stechen – mit dem guten Ausgang für den Youngster aus der 2. Mannschaft des MSHS.

Die zweite Hälfte des Feldes führten auf Rang sieben Daniel Babczyk, Lothar Mirus und Maxim Brik auf dem geteilten siebten Platz an. Zehnter wurde Peter Kernchen (1,5), Elfter Benjamin Brik (1,0) und Zwölfter Kaan Sadak (0,5). Die beiden Youngster am Ende des Feldes zeigten gegen die deutlich älteren und erfahreneren Gegner bereits sehr gute Ansätze und waren mit Spaß dabei.