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Zweites Jugendteam mit Remis zum Kehraus
Siegen, 17. März 2018: Mit einem 3:3-Unentschieden im letzten Spiel beim punktgleichen SV Weidenau-Geisweid hat sich die 2. Jugend-Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle aus der Saison in der Jugend-Verbandsliga Südwestfalen verabschiedet. Der Punktgewinn gegen das deutlich ältere und nach DWZ klar favorisierte Team aus Siegen war ein schöner Erfolg zum Abschluss der Saison. Die MSHS ist damit im Klassement hinter dem Überflieger SG Ennepe-Ruhr-Süd nach Brettpunkten zwar Zweiter vor Weidenau, allerdings müssen im Vergleich dieser beiden Teams die Brettpunkte aus den Spielen gegen Bergneustadt/Derschlag hier herausgerechnet werden, weil der MSHS II gegen die Bergneustädter kampflos gewonnen hatte. Und so geht die Vizemeisterschaft an Weidenau.

So kurios wie die gesamte Saison in dieser Klasse war auch der letzte Mannschaftskampf. Obwohl die Weidenauer ein Heimspiel hatten, brachten sie nur vier Spieler ans Brett. Cedric Wiebe am 4. und Marc Bober am 5. Brett kamen so zu kampflosen Siegen. Gespielt wurde also nur an vier Brettern, wobei beim MSHS mit Silas Hardt (Schulfahrt) und Leander Maass (krank) die beiden DWZ-stärksten Spieler fehlten.

Tim Bober musste am 3. Brett gegen Manuel Johannes nach Materialverlust den ersten Punkt für die Gastgeber zulassen. Nach der Niederlage von Luca Bober am 6. Brett gegen den deutlich älteren Tom Utsch - Luca Bober hatte einen Bauern verloren - hieß es 2:2. Die nächste Entscheidung brachte gar die Weidenauer Führung: Am Spitzenbrett hielt Robert Leonidas zwar lange gegen den klar favorisierten Tim Alhäuser mit, doch am Ende setzte sich Alhäuser doch durch.

Der jüngste MSHS-Akteur aber rettete das 3:3-Unentschieden: Maximilian Laufer spielte am 2. Brett gegen Leon Ebener und damit auch gegen einen Gegner, der nach DWZ favorisiert war. Doch Laufer spielte eine tolle Partie, ging mit gleichen Material ins Turm-Endspiel und zeigte in diesem sein ganzes Können und führte die Partie schön zum Sieg. Mit diesem 3:3-Teamremis durfte der MSHS trotz seiner doppelten Überzahl sehr zufrieden sein.